Im Rahmen der Schmerztherapie stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die je nach Ursache, Schweregrad und Dauer des Schmerzempfndens Anwendung fnden.

Medikamentöse Therapie durch spezielle Injektionstechniken

Als therapeutische Lokalanästhesie der Wirbelsäule eignet sich z. B. die röntgengestützte Facettengelenkinfiltration bzw. -blockade. Hier werden schmerzhafte, arthrotisch veränderte kleine Wirbelgelenke behandelt, indem unter Röntgen-Kontrolle das Wirbelgelenk punktiert und Schmerzmittel-/Röntgenkontrastmittelgemisch in und an das Gelenk injiziert wird.

Chirotherapeutische Behandlung

Die chirotherapeutische Behandlung oder Manuelle Medizin ist eine Therapieoption für sogenannte Blockierungen im Skelettsystem. Blockierungen sind Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke aufgrund verschiedener Ursachen.Chirotherapeutische Techniken sind:

  • Kompression, Reiben und Dehnen von Muskeln
  • rasche zielgerichtete Bewegung (sogenanntes „Einrenken“)
  • wiederholte langsame Bewegungen mit zunehmender Intensität
  • Massagetechniken

Akupunktur bei Lumbal-Syndrom (chronischer Lendenwirbelsäulenschmerz) und bei Gonarthrose (Kniegelenkverschleiß)

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen, chin. ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden in die so genannten Akupunkturpunkte Nadeln gestochen. Akupunktur wird bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern eingesetzt. Nach langjähriger Erprobung im Rahmen der sogenannten „Gerac“-Studie wurden zwei Indikationen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen, nämlich das Lumbal-Syndrom (chronischer Lendenwirbelsäulenschmerz) und Gonarthrose (Kniegelenkverschleiß). Im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistungen setzen wir Akupunktur auch bei anderen Indikationen ein. IGel